Mir war ganz hyggelig …

… am Samstag. 


Was ist hyggelig? Diesen Begriff kannte ich bis zum Sommer auch noch nicht, jedoch war meine Freundin in Dänemark und kam ganz hüggelig wieder zurück und ein paar Wochen später kam die Meldung man könne Hyggestricken in Augsburg , „wollen wir dahin“? Klar wollten wir dahin und so machten sich 10 Frauen von der flinken Masche am Samstag auf zum 1. Hygge Strick-Event.

Dieses Zitat hier aus Wikipedia erklärt den Begriff „Hygge“ und für mich beginnt jetzt im Herbst die „Hyggezeit“:

Hyggelig (ursprünglich dän. und norw. [‚hygəli], eingedeutscht [‚hʏgəliç] oder, wohl in Analogie zu hügelig, [‚hyːgəliç]) ist ein im Dänischen und Norwegischen häufig verwendetes Adjektiv, das wörtlich „gemütlich“, „angenehm“, „nett“ und „gut“ bedeutet.[1] Darüber hinaus hat hyggelig auch weitere, durchweg positiv belegte Konnotationen wie „geborgen“, „behaglich“, „im trauten Heim“, „lieblich“, „malerisch“, „herzerwärmend“ oder „freundschaftlich“. 

Schon auf der Hinfahrt, bei herrlichstem Sommerwetter, stimmen wir uns auf’s Event ein …

 

… und kamen echt entspannt in Augsburg an. Gleich zu Beginn gab es „Goodiebacks“ für jeden Teilnehmer und diese waren reichlich befüllt …

… lauter Dinge, welche nützlich für Stricker sind und sogar eine reichlich gefüllte Tüte mit Nervennahrung war dabei, falls es mal zu einem Strickunfall kommen sollte.

Diese schweren Tüten haben wir im Auto verstaut und dann erst mal einen Bummel durchs das Museum gemacht, …



 … welches sehr interessant ist/war. 16 Uhr war dann die offizielle Eröffnung und man konnte von da an stündlich wechselnde Kursangebote wahrnehmen. Da war einiges geboten und so wie es wohl aussieht könnte es bei mir zu Weihnachten Kuschelschafe geben, …

 

… denn ich hab gelernt wie das Rosenmuster funktioniert. Eigentlich recht simpel, wenn man weiß wie es geht. Anschließend hab ich einen Platz beim Kurs für’s Knöpfe machen ergattert, welcher sehr gegehrt war und hab meinen ersten eigenen Knopf hergestellt. 

Ich denke, das wird nicht der letzte Knopf gewesen sein, den diese kann man ja seinem Strickstück anpassen und ich muss nicht in Knopfkisten rumbuddeln, was ich so gar nicht leiden mag. Und weil stricken üben und Knöpfe wickeln hungrig macht, wurde das bereit gestellte Buffett erkundet. 

Lauter leckere kleine Köstlichkeiten wurden da angeboten und danach wurde erstmal eine Runde ganz hyggelig gestrickt, bevor es zum nächsten Kurs ging. Diesmal hab ich mich im tunesisch Häkeln versucht. Ich hatte dies vor ein paar Jahren schon mal ausprobiert und fand diese Art des Häkelns interessant und konnte dort alte Erinnerungen wieder auffrischen …

Leider bin ich nicht ganz fertig geworden mit meinem bunten Armband, jedoch weiß ich ja nun wie es geht. Es waren durchaus noch mehr Kurse im Angebot und so war bestimmt für jeden was dabei. Da gab es nämlich noch Patchwork – und Fair-Isle stricken.
Und als Dank, das ich mich in einem kuscheligen Schal gehüllt hab, bekam ich auch noch eine Losnummer, welche mir tatsächlich Glück brachte …

 

… die Kiste gehörte auch mit dazu und wird dieser Tage im Wollstübchen an die Wand gehängt.

 

Eine rundum gelungene Veranstaltung, mit wundervollen Dozenten, welche sicherlich nicht nur einmal die gleiche Frage geduldig beantwortet hatten und ich hoffe, dass sie nicht alle am Sonntag Halsweh hatten. In den beiden geschlossen Veranstaltungsräumen, wurde zwar die Luft ab und an etwas dünn, jedoch tat es dem Spaß keinen Abbruch.

Etwas unglücklich organsiert, war leider der Mosaikstrick Kurs bei Tania Steinbach. Den als sich dieses kleine Grüppchen im hintersten Winkel des Saales zusammenfand hatten wir das für eine weiter Gruppe hyggelig strickender Frauen betrachtet, jedoch nicht als Kurs wahrgenommen. Die liebe Tanja hat uns jedoch noch etwas zu dieser interessanten Technik erklärt und uns bissl Handwerkszeug hierfür in die Hand gegeben. Nun üb ich das dieser Tage mal zu Hause.


Mir wird schon wieder ganz hyggelig, wenn ich an diesen Tag denke und wünsch Euch viel Spaß mit bunten Fasern. Ich bin dann mal hyggelig Stricken. 

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Eins, zwei, drei …

…vier , viele.

Puh, nach fast 200 Knoten geht es zwar nun etwas flotter voran und ich hoffe, dass diese auch alle halten, wenn ich dann die neu angeknodelte Kette durchziehe, jedoch Spaß macht das nicht wirklich. Der einzige Vorteil an dem ganzen Spiel, ich werd sicherlich keine Fehler in der neuen Kette haben, den die Blaue ist abgewebt.


Auch nicht wirklich flott von der Hand geht mir im Moment mein „Babe“.

 

Das eigentlich einfache Muster vom Körber strickt sich wie Kaugummi, jedoch lohnt sich die Mühe und ich will tapfer weiter durchhalten, den er hat jetzt schon Lieblingspullipotenzial. Woran das wohl liegt ;-). Ich finde die Konstruktion des Pullovers genial und hab zu dieser jede Menge Ideen, warum bin ich da nur selber nicht drauf gekommen, den nun lassen sich alte Ideen einfacher realisieren. Ich näh doch nicht so gerne Pullover zusammen und hatte darum früher das Problem das dann vier fertige Pulloverteile über ein Jahr im Strickkorb auf das zusammennähen gewartet hatten. Bei einem sind sogar Teile während eines Umzuges verschwunden und diese nachstricken war nicht, da keine passende Wolle mehr im Hause war. Also wird seit dem versucht alles an einem Stück zu stricken und ein paar Fädchen bekomme ich dann schon eher vernäht.

Zum Glück keine Fädchen vernähen braucht man bei den „Julekullern“…

 

… drei Stück hab ich letzten Samstag beim Julekullern – Stricken in der Villa Kling mit den flinken Maschen geschafft und alle mittlerweile gestrickte Kullern könnten schon ein kleines Bäumchen schmücken.

 

7 weitere möchte ich noch stricken, damit ich mein kleines Wollzimmerchen mit ihnen schmücken kann. Ich wird jetzt jedoch nicht „weiterkullen“, sondern noch ein paar Runden an meinem Pulli stricken und Euch wünsch ich eine schönen Abend und viel Spaß mit bunten Fasern.

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Klick, Klack …

… durfte heute mal wieder mein kleiner Webstuhl machen, doch bevor es losging musst ich erstmal feststellen, das da was nicht stimmt.


Auf dem einen zuviel und auf dem anderen zu wenig, also zwei  Mustersätze komplett neu in die Litzen einziehen. Nur gut das diese am Rand waren und nicht mittendrin. Endlich ein paar Schuß gemacht und dann …


… Nö, noch einer. Der lies sich zum Glück schnell korrigieren und dann könnt es endlich losgehen.


Die Kettfäden sitzen nun da wo sie sollen und das Muster bildet sich genauso, wie ich es ausgerechnet habe. Ein Teil der Schussfolge hab ich sogar schon im Kopf und ich hab noch 6 Meter vor mir, bis dahin kann ich sie sicherlich.

Genauer hingucken müsste man auch gestern morgen im Wald, …


… den die Pilze waren alle mehr als gut getarnt, …


…jedoch haben wir genug für eine leckere Mahlzeit gefunden. Dumm geguckt habe ich eben auch und nun weiß ich auch warum wir mitunter grün werden und die Fenster aufreißen müssen …


… Mädels gehen vielleicht in jungen Jahren gemeinsam aufs Örtchen, jedoch meine Kater legen gemeinsam Stinkbomben …🤢

Ich mach es mir jetzt mit meinen Stricknadeln aufˋm Sofa gemütlich und Euch wünsch ich viel Spaß mit bunten Fasern.

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Es herbstelt …

… und die eben noch bunten Bäume werden leergefegt …


… nur gut, das ich es noch geschafft habe meinen kleinen Vorgarten in Ordnung zu bringen …


…. und die letzten Blüten eingefangen habe …


Jetzt knistert ein gemütliches Feuerchen im Kamin und ich Strick am MKAL von Stephen West weiter …


Bunte Fasern sind sind nun genau das richtige, wenn es draußen langsam grau werden will. Ich wünsch Euch ein schönes verstricktes Wochenende.

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Es ist mal wieder Mystery – Time …

… bei Herrn Stephen West


… und die liebe Claudia, ebenfalls eine „flinke Masche“ war doch im August tatsächlich bei Herrn West im Studio, als er seine offiziellen Set‘s für den MKALä vorgestellt hatte und wenn sie sooooo schöne Grüße mitbringt …


…. , dann verpflichtet es doch schon fast zum mitstricken. Diesmal wird „geSpecklet und gePopt“ und ich hatte tatsächlich mal die passende Wolle im Haus …


… diesmal werd ich mit Uschitita’s und dibadu‘s stricken und ich bin neugierig mit was es morgen losgeht. 

Viel mit Stricken war die Tage nicht bei mir, da wurden Fäden am Gohstknittingprojekt für Steffi, alias Uschitita vernäht und aus der Restwolle noch ein paar warme Mützen gestrickt …


… klar mit Bommeln dran, die Wolle verlangt geradezu nach Bommeln an Mützen. 

Und bevor ich es wieder vergesse hier noch meine Wollfestbeute vom Sonntag …


… zwei schicke Strängelchen Sockenwolle von der lieben Britt, alias Pandoras „StrickTick“ und eine Leichlin Spindel, welche ich bei Echt Michele ergattert habe. Die schmussige Alpakawolle, hab ich in der Tompola gewonnen und eine mit viel liebe gestaltet Tassse dürfte ich auch mit nach Hause nehmen. Aus dieser lass ich mir im Moment mein Ingwertee schmecken.

Nun schaun wir mal, mit was wir morgen überrascht werden, auf alle Fälle werden wir Spaß mit bunten Fasern haben.

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Nur gut, das ich schreiben kann, …

… den seit Montagmorgen geht stimmlich nicht mehr viel. Ich bin ja sowas von froh, das mir die Erkältungstuberkeln noch am Sonntag verschont hatten, obwohl sie da auch sacht „hallo“ riefen, den am Sonntag war Wollfest und schon der Morgen meinte es mehr als gut mit uns …


… er versprach ein sonniger Tag zu werden. Also hab ich auch schnell mein Stand aufgebaut und bin mal fix mit der Kamera um die Villa gebummelt und da war schon gut was los, den auch die anderen Austeller waren fleißig mit aufbauen und dekorier beschäftigt … 


 


… welch wollige Verführungen wurden da ausgebreitet?  Und die, welche schon fertig waren nutzen die ruhigen Minuten um noch etwas zu Stricken, Frau braucht doch Platz im Wollkörbchen für die neuen Schätze …


… ich bin dann doch eher weiter gebummelt um ein paar Bilder machen zu können, den die Erfahrung zeigte mir, das ich dazu später keine Zeit mehr werde. So zog ich an …


… vollen vollen Wollkörben und hab den „roten Faden“ verfolgt. Ich wollt ja auch nix verpassen. 


Zuerst im mittleren linken Flügel der lieben Andra, alias Fiberpassion „guten Morgen“ gesagt und dann Frau Wöllfchen,alias Heike. Zu spätere Stunde war ich nochmal dort, in der Hoffnung die beiden hübschen Batts, neben den grünen oben im Regal zu ergattern, aber da hatte ich dann Pech und jemand anders hatte sie adoptiert. So ist das eben, also schaun wir mal was unterm Dach los war …



… Wolle, Wolle, Wolle und eine Etagge tiefer könnte man wundervolle Tombolagewinne eintauschen.


Im Erdgeschoss gab es dann noch mehr …




… Wolle, Wolle, Wolle, ein Haus voller Wolle. war das schön und wenn ich so die Gesichter unserer Gäste und die vollen Tüten gesehen hab, welche zum Ausgang getragen wurden, scheinen in diesem Winter wieder kräftig die Nadeln zu klappern oder Spinnrädchen zu surren.

Ich möchte Danke sagen, an alle, die dieses kleine feine Wollfest zu dem machen was es ist und ich freu mich auf nächstes Jahr und wünsch Euch viel Spaß mit bunten Fasern.

Da hätte ich doch diese beiden süßen fast vergessen …


Und die Liste unsrer Austeller findet Ihr Hier.

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Da hab ich doch glatt was vergessen …

… den Morgen komm ich sicherlich nicht dazu und dann wäre es auch für eine Aktion etwas spät. Denn ab Mitternacht gibt es für 24 Stunden einen Rabatt von 50 % für die Anleitung zum neuen Wollfesttuch.

 

Einfach nur den Code Wollfest eingeben. Das Tuch kann in drei verschiedenen Varianten gestrickt werden und es sollte ein Garn mit einer Lauflänge von mind. 420 verwendet werden (und davon am besten 200g). Auch sollte die Wolle nicht allzu bunt sein, damit die kleinen Muster nicht untergehen. Ich hoffe, das ich Euch in den nächsten Tagen noch die Bilder meiner Teststricker zeigen kann. Es war nämlich diesmal etwas knapp. Eigentlich sollte es nämlich zum Wollfest eine Anleitung für ein Kuschelcowl geben, doch dann fragte man mich ob ich nicht doch was größeres machen könne, wo man Wolle mit 600m Lauflänge verstricken kann und was man Stricken könnte, bis die Wolle alle ist. Somit gibt es nun ein Tuch, welches man auch als Schal oder „andersrum gestrickt“ Stricken kann.

Was ist mit dem Cowl? Den gibt es natürlich auch und dieser kommt mit etwas mehr Farbe daher und …


… offenbart seine Schönheit erst nachdem die Maschen gefallen sind. Also, keine Panik vor Fallmaschen. Gestrickt ist aus der wundervollen weichen TenchelMer von der Lieben Andrea alias Fiberpassion und sie hat morgen einige Strängelchen der TenchelMer dabei. Also noch ein Grund mehr zum Wollfest morgen zu kommen.


Ich freu mich drauf, eine Villa voller Wolle und bunten Fasern. Bis morgen 😀 

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Nur noch einmal schlafen, …

… dann verwandelt sich die Villa Kling in Straubenhardt …

… wieder in ein Haus voll Wolle. Denn dann findet das 4. Straubenhardter Wollfest statt.


Es gibt aber nicht nur Wolle, nein auch für’s leibliche Wohl wird gesorgt. Frische Kürbise wurden geschnippelt …


… und für die Suppe vorbereitet und die Backöfen der flinken Maschen sind auch im Dauereinsatz.


Ich hab mein Auto auch schon für morgen fertig gemacht …


… und während der Hefeteig ruht, versuch ich mal mein Strickzeug von Bounty Nase zu befreien …


… ich weiß nicht was da drin, aber sie hängt da dauernd mit der Nase drin.

Ich wünsch Wuch eine Fasereiches Wochenende und würde mich sehr freuen, vielleicht den ein oder anderen Leser morgen zu treffen.

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Da mach ich doch tatsächlich …

… eine Maschenprobe. Das kommt bei mir wirklich nicht sehr oft vor, denn in der Regel verstricke ich ähnliche Garnstärken und Garne und weiß daher was ich brauch. Jedoch ist es manchmal wirklich notwendig, ein Pröpchen zu stricken.  Nicht nur um …


… festzustellen, welche Nadeln man benötigt um auf die geforderten Maße welche laut Anleitung benötigt werden, nein ich tue das mitunter auch um festzustellen welche Knäul ich am besten miteinander verstricke. Bei handgefärbten Garnen kann es durchaus mal passieren, das da ein oder zwei Strängelchen etwas heller oder dunkler ausfallen als der Rest. Das ist keine böse Absicht, sondern liegt einfach in der Natur der Sache, dass die Strängelchen nicht von Maschinen mit Farbpulver bedacht werden, sondern von Menschen, welche dies mit sehr viel Liebe und Augenmaß tun. Darum lieben wir doch all unsre Handfärberinnen und darum ist es eben manchmal notwendig auch in jeder Reihe des Strickstückes das Knäul zu wechseln. Wobei ich in solchen Fällen immer nur zwei Knäul miteinander kombiniere. In diesem Fall brauch ich jedoch auch die Maschenprobe, da der zu Bestrickende nicht für Anproben zwischendurch zur Verfügung steht.

Also, die Maschenprobe passt und auch Bounty ist mit der Wollauswahl mehr als zufrieden …


… jaaaa, ich hab schon wieder Kuschelwolle von Uschitita auf den den Nadeln. Eine sehr gute Wahl hat der zu bestrickende getroffen, den auch auf dicke Kuschelwolle bekommt Steffi ihre wundervollen Farbcreationen gezaubert.

Mein Babe macht dann jetzt mal eine kleine Pause …


… der hat nämlich nun zwei fertige Ärmel und sollte den Rücken eingestrickt bekommen. Das Hauptmuster ist wirklich simpel, jedoch kommt es nicht langweilig daher.

Langweilig war es auch am Samstag nicht, bei Lydia und ihren toll organiesertem Kreativmarkt. Jedemenge faszinierte Gäste haben mir neugierige Fragen zum Thema spinnen gestellt …


… und uns beim spinnen beobachtet. Wenn Lydia mal wieder so etwas in ihrem schönen Garten macht, komm ich gerne wieder.

Ich wetz jetzt die Nadeln und leg mal los, damit der Junge Mann schnell seinen neuen Kuschelpulli in den Händen halten kann.

Euch wünsch ich einen gemütlichen Abend und viel Spaß mit bunten Fasern.

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Im Kamin …

… brennt ein Feuerchen …


… und die Katze gleitet langsam ins Traumland, …


… somit steht einem gemütlichen Abend nix entgegen und es ist Zeit zum bloggen.

„Viell. Hättest du bei den verkürzten Abnahmereihen wie bei der Bumerang Ferse zwei Reihen mit dem bunten Garn darüberstricken sollen? Oder hast du die Wendemaschen zu locker gelassen?“

Ein Zitat von der lieben Lydia, welches ich gern direkt im Blog beantworten möchte, da ich denke, dass es auch andere Strickerinnen interessieren könnte.

Beim Sockenstricken verwende ich meist ein Garn mit 420m Lauflänge pro 100g und hab da keine Löschers bei einer Bumerang Ferse, diese Wolle für den Pulli ist unwesentlich dicker. Jedoch, Socken stricke ich in der Regel mit einer 2,5 Nadel und den Pulli mit einer 3,5 Nadel. Das bedeutet, dass Gestrick wird lockerer und somit auch die Wendemaschen. Auch das Darüberstricken, was in diesem Fall ja auch passiert ist und ich auch für notwendig halte, hat die Maschen nicht verkleinert. Ich hatte sogar getestet, wie es ausschaut, wenn ich die Wendemaschen rechtsverschränkt abstricke, was jedoch unschön ausgesehen hat, da sich aufgrund des lockereren Gestrickes die Masche „verzogen“ hat. Somit erschien mir das „Hochhäckeln“ der zu großen Maschen am einfachsten und elegantesten, den es bildet sich hier ein schöne saubere Abschlusskannte.

Etwas erstaunt war ich ja schon über meine „lockeren“ Maschen, den ich zähle mich eigentlich zur Gattung der Brettstricker.

Noch nicht verstrickt, weil ja auch erst in letzter Zeit fertig gesponnen und nun endlich trocken, sind auch meine 24 Schafe, aus dem Adventskalender von der Regenbogenwolle

 

… und dürfen gerne an den beiden kommenden Wochenenden live bekuschelt werden. Ich werde sie nämlich mit bringen zum Kreativ Markt bei Lydia …


… und natürlich auch auf das 4. Straubenhardter Wollfest.

Ich denke das es auch für andere Stricker und Faserliebhaber interessant sein könnte, so etwas mal zu testen und ich würde mich freuen Euch dort zu treffen.

Jetzt Strick ich noch ein paar Runden an meinem zweiten Ärmel und Euch wünsch ich ebenfalls viel Spaß mit bunten Fasern.
 

Veröffentlicht unter Regenbogenwolle, Rohwolle, rumgestricksel, Spinnerei, Unsre Samtpfoten | Kommentar hinterlassen