Als ob er es gewusst hätte …

… ich werd heut ein Jahr älter und mein Cevrons Boxy ist trocken. 


Superbequem und hyperkuschelig ist es, aus Uschitita Wolle eben und ich mag ihn gar nicht mehr ausziehen. Gut, das Pupertier sollte etwas üben mit der Kamera umzugehen, den ich als Model mag nicht wirklich Bilder von mir …


… und so sind diese drei von drölfzig übriggeblieben. Da mir die Ärmel etwas zu eng waren, hab ich beim trocken einfach mein Schruberstiel durchgezogen und nun find ich sie perfekt. Boxy eben, schön weit und bequem, gell Mama 😉

Ein etwas anderes Ärmelproblemchen hab ich bei meinem Babe. Da werden ja auch zuerst die Ärmel gestrickt und die haben oben ihre Raglanschrägung, welche mit verkürzten Reihen gemacht werden. Beim abstricken dieser, gab es leider unschöne Löschers …


… doch jede Strickerin hat hoffentlich auch eine Häkelnadel im Wollkörbchen und mit dieser kann man flux eine schöne Abschlusskante zaubern.


Olla, der Mann ist nun auch endlich zu Hause und wir können etwas feiern.

Euch wünsch ich ebenfalls einen schönen Abend und viel Spaß mit bunten Fasern.

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Noch nicht trocken …

… und daher gibt es leider noch keine neuen Bilder von meinem Chevrons Boxy

… ich hatte nämlich neulich beschlossen, das ich auch einen Boxy brauche. Die Ärmel waren schnell gestrickt, da diese ja durch die bunten Farbstreifen genug Abwechslung beim Stricken boten, jedoch der Body selber (mmpf). Immer nur 406 rechte Maschen, in Runden, bis 52 cm Gesamtlänge erreicht waren, das war dann schon eine Geduldsprobe. Gut das ich hierfür mein Sommeryarnclub von Uschitia auf den Nadeln hatte und so tröstete die Wolle über die Stricklangeweile hinweg. Zuerst sollte dieser nämlich fertig werde, bevor mein Babe auf die Nadeln durfte. Der Pulli, welchen ich unbedingt haben muss und meine Strickplanung etwas durcheinander gebracht hat …

… auch hier verstricke ich Uschitia Wolle und kurioser Weise wird auch bei diesem Pullover mit den Ärmeln angefangen. Ganz so flott ging es jetzt am Wochenende doch nicht weiter, denn ich hatte festgestellt das ich eigentlich gar keine Fasern mehr habe für meine Spinnschüler. Also ging es gestern noch an die Farbtöpfe, …

… ich brauch da dringend Nachschub, den am 16. September gebe ich bei auf dem Kreativmarkt, bei Lydia einen Anfängerspindelkurs …

… und es gibt noch anderes interessantes dort zu entdecken. Kommt doch vorbei wenn ihr in der Nähe seit.

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Es ist ja nicht so, das ich keine Lust habe, …

Ich sollte mir wirklich Mühe geben einfach wieder öfter zu bloggen, den ich kann ja nicht einen ganzen Roman hier rein schreiben, oder?Ein Strickobjekt wird vom nächsten verfolgt, spinnen möchte auch gen mal wieder was bunteres und weben, ja das wollte ich eigentlich auch, da wartet seit Juni eine Kette auf meinen kleinen Klick-Klack auf mich.


 Die Tour de Fleece ist leider auch schon wieder eine Weile Geschichte, jedoch hab ich es geschafft da meinen Naturfaserkalender von der Regenbogenwolle anzufangen und hab ihn dieser Tage sogar fertig bekommen.

Es war unheimlich faszinierend und spannend 24 verschieden Schafrassen zu verspinnen. Jede kam mit anderen Eigenheiten daher und manch eine hat mich erstaunt und überrascht und ich weiß von welchen Zweien ich mir unbedingt noch etwas besorgen möchte. Sobald alles trocken ist, gibt es hier natürlich ein Gruppenbild.

Ein Pullover ist gerade fertig geworden und hängt gerade zum trocknen auf der Leine  und der nächste ist schon auf den Nadeln. Den hab ich gesehen und der musste entgegen meiner Strickpläne sofort auf die Nadeln …


… ein halber Ärmel ist schon fertig und ich stellte eben fest, das es da am Ende wohl einige Fädchen zu vernähen geben wird. Ich werd die Tage hoffentlich mehr berichten können. 

Das 4. Straubenhardter Wollfest steht nämlich vor der Tür und dafür ist noch pünktlich die Anleitung für das Wollfesttuch fertig geworden …

 

… und im Moment wird es gerade von einigen „flinken Maschen“ testgestrickt wird.

Auch testgestrickt wird eine Anleitung für einen Cowl, welcher auch live am Wollfest zu sehen sein wird …

 

… hier hatte ich zuerst die Wolle gesehen bei Andrea, alias Fiberpassion und wusste sofort was daraus werden soll. Andrea wird auch genügend Wolle dabei haben, falls ihr ihn euch nachstricken möchtet.

Geht es Euch auch so, ihr seht ein Strängelchen und wisst sofort was es werden will?

Beim Stöbern auf ravelry bin ich dieser Tage über „Woll and the Gang“ gestolpert, welche ein interessantes Garn haben und was ich dann doch mal testen will. Somit wird das mit der Wolldiät wieder nix. Aber Garn wird aus alten Jeans recycelt und mit ner‘8er Nadel verstrickt, das klingt nach einem schnellen Interessenten Projekt und vielleicht wird das auch schon ein erstes Weihnachtsgeschenk.

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Landluft selbstgemacht -oder- wie wird die Wolle sauber

Also das mit dem regelmäßiger bloggen, ging wohl etwas daneben. Ich bin im Moment viel zu sehr mit andere Dingen beschäftigt und da das Wetter ja hier im Süden im Moment keine Wünsche offen lässt, bin auch sehr viel an der frischen Luft. Da gibt es um und im Haus jede Menge tun. Irgendwie wächst das Unkraut schneller als das man es rupfen kann und unser Haus hat auf der Hofseite nun endlich einen frischen Anstrich bekommen. Bis dahin war jedoch einiges an Vorarbeit nötig, denn alte Farbe musste von hunderten Schindel mit einer Drahtbürste runter. Der neue Anstrich soll ja ein paar Jahre halten.


Ganz nebenbei strick ich auch noch und die TDF 2017 steht vor der Tür, da ruhen dann die nadeln und ich werd spinnen, spinnen, spinnen. Ich freu mich drauf, denn das ist in letzter Zeit auch etwas zu kurz gekommen, wobei ich endlich mein „beschwipstes Yak“ fertig habe , welches ich mal bei Frau Zauberwiese erbeutet hatte und schon viel zu lange in meiner Schatzkiste geschlummert hat. Yak ist schon eine Diva unter den Fasern und benötigt etwas Erfahrung am Spinnrad bzw. Spindel. War mein erstes Yak vor ein paar Jahren noch wesentlich dicker und unregelmäßiger, so hab ich dieses dann dreifach verzwirnt, damit ich in etwa auf dieselbe Garnstärke komme, denn ich möchte die beiden zusammen verstricke. 

Ein großes Thema dieses Jahr scheint die Fermentation von Rohwolle zu sein, den im Facebook und auch bei ravelry wird fleißig darüber diskutiert. Da ich damit nun auch schon so einige Erfahrung sammeln konnte und auch vergleichen kann mit der „Sodawaschmethode“ in der Badewanne möchte ich diese Erfahrungen mit Euch teilen und vielleicht hilft es Euch ja dabei, oder macht Lust es selbst mal auszuprobieren. Das Fermentieren hat einen großen Vorteil und auch einen (für manche) großen Nachteil. 

Ich fang mit dem Nachteil an, den der ist nicht unerheblich und ich würde auch davon abraten es evtl. auf Balkonen auszuprobieren, den es kann heftig nach Landluft schnuppern. Der Duft verfliegt jedoch auch recht schnell, ist jedoch für empfindliche Nasen schon heftig und auch mein Nachbar war kurz zeitig etwas pikiert und freut sich nun jedoch über gut wachsende Tomaten ;-).

Die Vorteile beim Fermentieren, es braucht wesentlich weniger Wasser und ich komme komplett ohne Chemie aus. Es gibt wohl verschieden Ansätze, die zum Ziel führen, ich werd hier über meine Erfahrungen berichten. 

Da ich ja seit letztem Jahr Häuslebesitzerin bin und ich da auch schon über diese Methode gestolpert bin, wanderten bereits im letzten Sommer einige Merino und Jacobsschafvliese in die Fermentation. Ich benutze dafür ein großes blaues Fass, welches zum Auffangen des Regenwassers dient und auch selbiges verwende ich dafür. Durch einiges rum lesen im Internet wusste ich in etwa was zu tun ist.

Man soll am Anfang das dreckigste Vlies in den Behälter tun, welches man hat, damit die Bakterien, welche für die Fermentation zuständig sind ordentlich Futter bekommen und sich fleißig vermehren. Am besten sollte man warten, bis Temperaturen ab 20 Grad herrschen, damit das ganze gut in Gang kommt. 

Beim ersten Durchgang braucht es eine gute Woche, bis sich langsam ein schmieriger Film auf der Wasseroberfläche bildet und das ist auch ein Zeichen dafür dass man mal schaun könnte ob die Wolle sauber geworden ist. Da ich letztes Jahr im Sommer noch nicht ständig beim Haus war, lag meine Wolle auch mal 14 Tage im Fass, was nicht tragisch war, denn so hatten die Bakterien mehr Zeit zum werkeln. Wenn die Brühe aber einmal richtig in Gang ist und auch die Temperaturen (ab 25-30 Grad) mitspielen kann man alle zwei Tage ein neues Vlies einlegen.

Beim ersten Mal hatte ich das Vlies einfach portioniert und ich Wäschesäcke und Beuteln aus alten Gardinen gestopft, damit ich es leichter aus dem Fass wieder rausbekommen. Diese Jahr war ich dann etwas schlauer, denn ich habe das Vlies sortiert, so wie ich es bei Badewannenwaschungen getan hatte und die ganz dreckigen Teile in einem Extrasack zuerst ins Fass gelegt, somit war das dann ein etwas sauberer Angelegenheit und die Sortierterei war einfacher. Die gute Wolle war von der schlechten gleich getrennt und die Bakterien hatten ihr Futter. 

Wenn die Wolle aus dem Fass kommt, nehme ich mir einen weiteren Behälter zu Hilfe, auf welchem ich ein Gitter lege, damit das „gute“ Wasser ablaufen-tropfen kann, denn das bekommen dann meine Rosen und Nachbars Tomaten. Die Wolle selber dann etwas auseinanderzupeln und trocken lassen. Dabei kann es dann durchaus zu Duftwölkchen kommen, welche jedoch schnell verfliegen. Auch die Wolle schnuppert im nassen und feuchten Zustand noch nach Landluft, jedoch wenn sie trocken ist duftet sie nur noch sanft nach Schaf. Einige spülen ihre Wolle wohl noch mal mit Spüli oder Wollwaschmittel, ich verzichte jedoch darauf, da ich das nicht für nötig halte und Kunden die meine von mir Fermentierte Wolle verspinnen sind bis dato sehr zufrieden damit. Somit ist dies also eine sehr Umweltschonende Methode seine Rohwolle sauber zubekommen.


Ich finde meine fermentierte Wolle wesentlich weicher und angenehmer als meine in der Wanne und „Sodawaschmethode“ gewaschene Wolle. Auch macht es weniger Arbeit und der Wasserverbrauch ist um einiges geringer. Das Abtropfwasser welches ich auffange kann ich zum düngen nehmen und im Fass fülle ich das fehlende Wasser einfach wieder mit frischem Regenwasser auf. Gut vorsortieren muss ich in beiden Fällen meine Wolle und bei beiden Methoden bleibt mal mehr Lanolin in einem Vlies, als in einem anderen. Jedes Schaf ist da anders. Falls es mal zu viel Lanolin ist, hilft dann ja der große Kochtopf und wenn im Winter wieder geheizt wird kommt der einfach auf’m Kamin. Es riecht dabei auch nicht mehr wild nach Schaf in der Wohnung, sonst würde der Rest der Familie garantiert streiken.

Und wenn ihr meint Ihr seid fertig oder Euch gehen im Moment die Vliese aus, das Fass kann ruhig so stehen bleiben und eine Weile warten. Einfach nur wieder abdecken, damit nix reinfliegt und fertig. Erst gegen Ende des Sommers mach ich es leer und verteil es an die Blumen rund ums Haus. Mein Fass stand jetzt vier Wochen ohne Arbeit da und nun schwimmt Texelwolle drin, welche ich morgen befreien werde.

Zum Abschluss noch ein Gruppenbild von fermentierter und kardierte Jacobsschaffwolle, welche ich am Wochenende spinnbar gemacht hatte.

 

In diesem Sinne, ran ans Fass und viel Spaß mit bunten Fasern.

 

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Wenn die Wetterfrösche …

…. uns schon wieder mit Schnee drohen, schlag ich doch schnell mal noch ein Sommertop an und hoffe …


… das dies dann endlich der letzte Schnee sein wird und ich mein Sommertop im vierten Anlauf fertig bekomme. Nur gut, das wir am Samstag das gute Wetter zu einer Radtour genutzt haben.


Wir wollten zur Grünhütte um dort leckere Heidelbeerpfannkuchen essen, …


… welche wirklich nicht nur riesig sind, sondern auch bolle lecker. Klar führte unsre Tour auch am Wildsee vorbei, …


… welcher zu jeder Jahreszeit ein Besuch wert ist und mitunter ist man da auch fast alleine und kann die Natur genießen.

Doch vor dem Sonntag kommt in der Regel ein Samstag und der war auch etwas ganz besonderes. Mit lieben Freundinen hab ich meine kleine Wollstube eingeweiht und erstmal wurde Rhabarberkuchen gefuttert und die Nadeln geschwungen, denn …


… das funktioniert durchaus gleichzeitig. Eine Kette auf den Webrahmen aufziehen erforderte dann doch etwas mehr Agilität und wir haben es erfolgreich geschafft. Die erste und sicherlich nicht die letzte Kette wurde erfolgreich wurde geschärt …


… und angewebt. Da wir das sicherlich wiederholen werden und ich mein Webrahmen gerne auch Webneulingen zur Verfügung stellen möchte/werde, hab ich Abends unter Aufsicht fleißig weitergemacht.

Jetzt steht er brav und Katzensicher im Wollzimmer, in welches ich wegen Malerarbeiten im Hausgang gerade nicht reinkomme und ich hoffe, das dies morgen nicht mehr der Fall sein wird. Solange wird gestrickt und Euch wünsch ich eine fasereiche Woche und der Schnee bleibt bitte da wo er ist.

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War das eine verrückte Woche …

… nicht nur das auch wir hier plötzlich wieder hatten …


… das war ja erträglich, nein, über die Osterfeiertage gab es hier weder Telefon noch Internet. Darum konnt ich auch nicht bloggen. Den als ich fertig mit schreiben war und meine Ostergüße und Neuigkeiten hochzuladen, ging nix mehr. Einen vier Tage alten Bericht wollte ich dann am Montagabend auch nicht mehr veröffentlichen und unter der Woche ist das Bloggen nicht so einfach, da mir da leider die Zeit dazu fehlt. Es ist ja nicht mal schnell was hingeschrieben und Fotos sortiert. Somit wird das heute ein etwas längeres Posting.

Zuerst möcht ich Euch unser neues Familienmitglied vorstellen, welcher kurz vor Osterrn bei uns eingezogen ist und wir ihn schon als klitzekleines Baby kennenlernendurften. Vier Monate haben wir mal,mehr oder weniger geduldig darauf gewartet, dass der kleine Kerl bei uns einziehen darf. Darf ich Vorstellen?

Emilio-Mio, kurz Mio aus der wundervollen MainCoon Zucht von Angelika Kneifel von Noah’s Ark. Der kleine Frechdachs hat null Respekt vor unsren beiden großen und hat jedemenge Blödsinn im Kopf und klar schmusen und kuscheln muss auch sein. Somit ist unsre Familienplanung abgeschlossen. 

Nicht abgeschlossen ist dieses Strickwerk, bei dem ich garantiert rippeln muss, denn so …


… geht das mal gar nicht und das Trekantsområdet Shirt von Bente Geil wird so nicht tragbar sein und ich hoffe, das ich das diese Woche noch schaffe. So gar nicht geschafft war eine Rückkehr zur Wolldiät und somit setzte ein heftiger JoJo Effekt ein.


Eigentlich wollte ich danach mindestens bis September nix mehr hier einziehen lassen, denn für mein nächste Projekt war/ist ja eigentlich genug Wolle im Haus. Ich möchte nämlich unbedingt den Joji Mystery Wrap von Joji Locatelli mitstricken und hatte mir dazu mal vorab diese sechs Kombis rausgesucht.


Nachdem Joji darüber geschaut hatte, blieben diese vier übrig und …


… ich hatte mich dann für das Lülä-Set entschieden. Bis gestern, den die liebe Steffi, alias Uschitita, hatte kurzfristig für gestern Abend ein Update angekündigt und da konnt ich nicht wiederstehen.


Und nun Strick ich mir was Rotes und vielleicht doch noch das Lülä dazu, dann hätte ich schon ein Weihnachtsgeschenk. Mal sehen. 

Sehen kann man bei meinem THE DROPPED STITCH nun auch den kompletten Farbverlauf, welcher sich im Strang versteckt hat 

Nur das etwas schludrige Strickbild stört mich etwas, wobei das wohl so gehört. Mal sehen wie es sich entwickelt wenn es dann mal gebadet ist. Jetzt brauch ich erstmal ne längere Stricknadel und dann kann es weiter gehen.

Richtig fertig und heute eingeweiht, wird mein kleines Wollzimmer …


Dort wird es in Zukunft diverse Spinn- und Strickkurse im kleinen gemütlichen Rahmen geben. Dazu werd ich jedoch die Tage noch einen extrem Beitrag schreiben und auch der Blog wird eine Seite mehr erhalten, auf welcher dann die Termine und einzelnen Kurse zu finden sein werden.

So und nun mach ich mich mal fertig, den gleich wird in meiner Wollstube angewebt.

Ich wünsch Euch ein wundervolles Wochenende und viel Spaß mit bunten Fasen.

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Wie war das noch gleich?

Ich mach Wolldiät dieses Jahr? Tja, das war wohl dann doch nix. Gut, die kleinen Leckerchen vom Wollfest, welche ja zum größten Teil nicht wirklich bei mir bleiben, das war ja ok. Doch dann, bin ich da über ein Projekt gestolpert, welches ich unbedingt Stricken will/muss und klar, dafür hab ich keine passende Wolle im Haus. 

Als die erste Lieferung dann da war, war schnell klar, das es wohl nicht reichen wird und so wurde nachbestellt (das ist aber noch nicht bei mir). Tja und dann sind da noch Fasern bei mir gelandet. Yakfasern, in einem wundervollen Schokoladenbraun, welche ich die letzte Woche bei der Farbspinnerei entdeckt hatte …

… und so ein Yak reist ja nicht gern allein und hat daher noch Spinnkonfekt dabei gehabt.

Doch nun mal zum Verursacher meines Wollkaufrausches. Vor ein paar Wochen bin ich über dieses Bild …


… bei ravelry gestolpert und wusste sofort, DAS will/muss ich stricken, THE DROPPED STITCH. Ein richtiges Fair Isle Tuch und ich hatte (klar, wie meistens) nicht die richtige Wolle dafür im Stash. Ich finde nämlich bei sowas braucht es einfach die richtige Wolle. Intarsienmuster hab ich schon ab und gestrickt, jedoch noch richtiges Fair Isle, wo man dann am Ende das Strickstück aufschneidet. Tja und damit da hoffentlich nix schief geht bei, wird nicht mit Kuschelmerino gestrickt, sondern mit etwas robusterer Wolle, welche erst nach dem Waschen und leichten anfilzen seine wahre Schönheit zeigt. Bis dahin hab ich allerdings noch einige Maschen vor mir. 


Ich bin ja schon froh, das ich nun in Runden weiterstricken kann, den der Anfang war etwas frickelig. Links Zweifarbig Stricken macht nicht wirklich Spaß und geht mir nicht gut von der Hand. Jetzt in Runden und nur rechte Maschen, das macht nun Spaß. Nur mit dem Aufschneiden, da hader ich noch etwas mit mir, jedoch ist es in der Anleitung wirklich gut erklärt. Jedoch der Schritt etwas gestricktes zu zerschneiden, mmmmh. 


Derweil hab ich erstmal das Kind in die Ferien zur Oma geschickt, den Baumarkt geplündert und keine Chocoladenpizza erwischt. Dafür blüht es ums Haus …

… und es ist spannend was da so alles aus der Erde kommt. Die Pflänzchen von letzter Woche wachsen gut und ich hab heute sogar Tulpen entdeckt, welche vorsichtig ihre Köpfe rausstecken. Wir hatten unser Haus ja im Frühsommer das erstemal gesehen und wissen daher nicht was da so im Frühling uns blüht. Jedoch bin ich damit zufrieden und werd wohl nur hier und da was ergänzen. Und weil es nicht nur um unsere Häusle schön blüht, sondern überall, jetzt noch mehr Blütenbilder …


… etwas Gelbes und Weißes …


… und nochmal was Weißes, den hier blühen gerade überall die Obstbäume. Das ist ein wunderschönes Bild, jedesmal wenn ich nach Hause fahre, an großen Obstwiesen vorbei. Es nur schade, da ich da nicht einfach anhalten kann …


… also mal ein Spaziergang machen im Blütenmeer.



Jetzt Schwing ich noch etwas die Nadeln und Euch wünsch ich ebenfalls viel Spaß mit bunten Fasern.

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Hiermit erkläre ich …

… die Küchenradelzeit für beendet! Ein Mtb gehört in den Wald und ich eigentlich auch. 


Doch seit mein blöden Unfall letztes Jahr und der leider recht spät erfolgten KnieOP, war da nicht mehr viel mit Radeln. In der Küche radeln, ist besser wie nix, um wieder fit zu werden, doch bevor ich 16% Steigungen auf unsrem Hausberg wieder ohne zu schieben hochkomm, braucht es noch ein paar Runden im Wald …


… und sicherlich wird auch das ein und andere mal unser neues Lieblingseiscaffee auf der Tourplanung stehen. Aber, nicht nur das Fitnesslevel steigt langsam, nein auch an/um/in unserem Häusle geht es fleißig voran. Das Unkraut in den Ziebeeten wird weniger und neue Pflänzchen wohnen drin, …


…. welche hoffentlich bald zu etwas größeren Blütenkissen werden. Im Haus ist endlich dieTreppevom pieffigen, miefigen Teppischboden befreit und wir sind bereit um der hinteren Hauswand einen neuen Anstrich zu verleihen.
Jedoch muss zuerst das alte olle Zeugs ab und für welche Farbe wir uns entscheiden steht auch noch nicht so wirklich fest. Jemand meinte da neulich, dass wir doch jedes Schindelchen in einer anderen Farbe streichen könnten. Nö, bunt schon, aber nicht soooo bunt.

Endlich fertig ist auch mein Rheinlust-Tuch. Im Juli letztes Jahr hatte ich es mal angefangen, …


… dann recht flott die ersten 40g verstrickt und dann ist es im Strickkrb verschwunden. In den letzten beiden Wochen hab ich nix anderes gestrickt, damit es endlich fertig wird und mitunter hab ich dabei ganz schön geflucht. Wenn mir das Tuch nicht so gefallen würde, hätte ich es gerippelt und nicht fertig gemacht und nein, mein Strickfrust lag nicht an der Anleitung. Die ist gut geschrieben, aber ich hab im Moment sooooo viele Ideen im Kopf und Sachen die ich unbedingt Stricken möchte, doch wollte ich das Tuch auch endlich mal fertig bekommen. Also, tapfer durch und nun sind die Nadeln frei für neue Projekte. Gewaschen und gespannt hab ich es noch nicht und somit gibt es noch keine wirklichen „Fertigfotos“.  

Unsre Bountymausi schlummert auf’m Sofa und Strick mir jetzt endlich nen Sommerpuli, …


… für mich heute der perfekte Sonntagsausklang. Ich wünsch Euch einengen ebenso gemütlichen Sonntag und viel Spaß mit bunten Fasern.

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Endlich geht sie wieder los, …

… die Rohwollsaison. Die Temperaturen sind endlich so, das man wieder im Freien schaffen kann und somit konnte heute auch endlich ein neues Werkzeug eingeweiht werden, welches man wirklich nur im Freien benutzen sollte. Mein „Schwiegerpapi“ in Spe, hat mir nämlich nach ein paar Skizzen einen richtig coolen Wollpicker gebaut, welcher leider letztes Jahr aus Pltzmangel noch nicht genutzt werden konnte. Doch nun im neuen Haus und mit großem Hof und endlich gutem Wetter …


… durfte er loslegen. Ein paar Feinheiten muss ich noch dran ändern, aber sonst funktioniert er schon richtig gut.


Auch mein Igelchen durfte heute an die Frühlingsluft …


… und so wurden aus knapp 5 Kilo schwarzes Jacobsschaf, knapp 400g Kuschelbatts zum spinnen.  Die Rohwolle hatte ich letzte Jahr mit Hilfe des Fermentierverfahrens bereits gewaschen. Dabei hatte ich mich an einer Anleitung aus dem Internet gehalten und das komplette Vlies in der Regentonne eingeweicht. Nochmal werd ich das nicht so machen, sondern besser vorher die Wolle auseinander sortieren. Da hab ich zwar im Vorfeld mehr Arbeit, aber im Nachhinein nicht n’Haufen Abfall mit gewaschen und bin dann sicherlich auch etwas flotter in der Weiterverarbeitung. Man lernt quasi nie aus.

Jetzt kann ich Euch auch noch einen Pulli zeigen, welcher die Tage fertig wurde, ich aber unbedingt noch nicht zeigen wollte. Den ich wusste, das ich beim Wollfest in Leimen auch Sandra von Farbenprachtgarne treffen würde, denn sie hat den wundervollen Kammzug gefärbt. 


Knapp 220g hat er gewogen und ich hab daraus etwas mehr als 1100m gesponnen. Immer schön dünn und dann dreifach gezwirnt, damit der knallige Farbverlauf erhalten bleibt. Nur 150g hab ich schließlich für den Pulli gebraucht und trotz das er so leicht und luftig ist, hält er erstaunlich gut warm.

Während ich gerade dieses Post schreibe, schickt mir Sandra dieses schöne Foto von uns beiden (drei).


So war das doch wirklich ein rundum gelungenes Wochenende, da sollte doch der Start in die neue Woche gut gelingen.

Bis bald und bis dahin, viel Spaß mit bunten Fasern.

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Samstag, 6 Uhr, der Wecker klingelt!

Es ist Wochenende und ich stell mir den Wecker?

Ja, den heute war ich mit lieben Strickfreundinnen unterwegs, den das Wollfest in Leimen findet an diesem Wochenende statt. Doch bevor es richtig losgeht, braucht es erstmal noch ne’Stärkung …


… und dann konnte es losgehen. Es gab …


… Wolle und …


…. Wolle und ….


…. Fasern und Wolle …


… Fasern …


…. Wolle …


… Fasern und Deko aus Wolle und natürlich auch Ausrüstung um all dies zu bearbeiten …


…. gab es auch zu bestaunen. Und bei all den bunten Fasern, welche wir bekuschelt haben, gab es auch Zeit um unsre Wollbeute zu testen und bei milden Temperaturen und Sonnenschein im Freien zu stricken.


Ja, ich bin immer noch im Woll und Faserrausch und vollkommen geflasht, vom Wolle bekuscheln, Fasern fummeln und gaaaaaaaanz viele super tolle liebe Menschen wieder treffen und neue Gesichter hinter den Avataren kennenlernen und treffen. Viele tolle Wollige Gespräche führen, jedemenge neue Ideen erhaschen.

Das war/ist ein tolles Fest und ich komme gerne wieder 😃 und wenn ihr die Gelegenheit habt und in der Nähe seit, dann fahrt doch mal vorbei. Wir haben auch noch etwas Wolle da gelassen …


Ich kuschel jetzt mit meinen neuen Schätzen und Euch wünsch ich faserreiche Träume.

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